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Brev til Markgrev Albert af Brandenborg om Søslaget foran
Kjøbenhavn den 14 Maj.
Neuer zeittung, so sich hir, seyder Johann Pein wegelauffen ist,
zuegetragen haben. Wie E. f. g. woll wissen, das Awrochs, Zuebringer
vnd andere schiff von konigl. wurden zw Dennemarckhen etc. in
Norwegen zulauffen verordent sind worden, so seind sie an des Marx
Meyers schiff kommen vnd haben mit jn ein dapfern schurm gethan vnd
sich die vheind auch woll gewert, so haben doch, gott hab lob,
vnnszere schiff den sig gewunnen vnd haben der vheind 4 schiff
verprend, vnd alles volckh, so darin war, erseufft vnd zutod
geschlagen, ohn vngeuerlich 15 parson sein von kundschafft wegen
gefangen worden.
Es haben auch E. f. g. schiffe die Ewll vnd ettlich berckhenn,
wellche hindter Amacht vor Coppenhaggen gelegen vnd noch einen
dapfern scharmytzel gethan, alsz nemlich suntags des 14 mey sein
vngeuerlich zw abents vmb die 6 stund 27 schutten mit profiand vnd 6
kleine schiff von Orling, von Rostockh vnd Wiszmar willens proforsz
daselbsz durch die floth in Coppennhagen zulauffen, so aber dasselb
E. f. g. schiff vermerckhten, lieffen sie gegen in vnd schussen auch
trefflich mit in, darin sie auch, gott hab lob, preisz haben
eingelegt, vnd haben daruon gekriegen 2 kleine iacht, eine genand
die Vegtaschen, welche bede nun yetz von E. f. g. volckh auch bemand
vnd besetzt seind, mer haben sy kriegen 16 schutten mit profiand,
darundter auch ettlich von schwerer last gewesen, so haben sie auch
zugrund geschossen 2 kleine jacht vnd 5 schutten, vnd die anderen
sein in noch in die stad entlauffen, welcher bey 8 gewesen sein. Es
hat auch Meinhart vom Ham koniglicher Majest. geschrieben, das sich
ir kongl. Mat. vor den Hollendern vor sand Johanns tag nicht bedurff
zubesorgen zukomen.
Es ist auch fur Warberg in die 12 hawbtstuckh von grossem geschutz
gebracht vnd geschantzt worden, aber keinen schusz gethan; so aber
des Marx Meyers kriegsuolckh das vermerkthen, haben sie von im
herauszziehen wellen, so hat sie Marx Meyer gebetten, sye sollen bey
im bleiben, er welt das schlosz auffgeben. Des andern
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I s.385
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